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Der Junker ſah ſchweigend zu Boden und ſchüt⸗ telte verneinend den Kopf.
Er fühlte des Greiſes Hand in der ſeinigen zit⸗ tern und ſagte in traurigem Ton:
„Ich muß Sie wieder verlaſſen, Willibald. „Sie kehren nach Paris zurück?“ rief der Rent⸗ meiſter.„O weh, ich habe mich betrogen!“
„Nein,“ antwortete Daniel;„ich habe auf immer dem Irrthum entſagt; aber ich erkenne, daß ich ſol⸗ chen Glückes unwerth bin. Ich habe Gott gelobt, für meine ſtrafbare Thorheit Buße zu thun.“
„Daniel, Daniel, Sie erſchrecken mich! Was iſt Ihr Beſchluß?“
Auf einen der Briefe deutend, ſprach der Jüng⸗ ling mit ſtiller Trauer in der Stimme:
„Aus dieſer Schrift habe ich nicht allein erkannt, bis zu welchem Grade das menſchliche Herz groß⸗ müthig und liebevoll ſein kann; ich habe zugleich daraus vernommen, daß mir noch Etwas von mei⸗ nem väterlichen Erbtheil bleibt. Geben Sie mir einige tauſend Francs; ich will hinausgehen in die Welt, mich ſelbſt erproben, mich reinigen durch Arbeit. Glauben Sie mir, Willibald, der Gedanke an Ihre grenzenloſe Güte wird mich ungeſchwächt überall hin begleiten.“
„Und Celeſta?“ ſeufzte der Greis.
„Celeſta?“ wiederholte Daniel.„H, es wäre ein abſcheulicher Uebermuth von meiner Seite, noch der Hoffnung mich hinzugeben, welche Sie aus über⸗ mäßiger Liebe vor meinen Augen aufleuchten laſſen. Celeſta ſteht zu hoch über mir, ich fühle zu tief meine Kleinheit und die Armuth meiner Seele, als daß ich
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