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machen, was er gelitten hat.... Ich reiſe augen⸗ blicklich ab... O, Celeſta, reine, liebende Seele, Ihr Gebet wird mächtig ſein bei Gott. Flehen Sie zu ihm in meiner Abweſenheit, daß er zu einigem Lohn uns das Glück des armen Daniel gewähren möge
Die zwei Briefe entſchlüpften ſeiner Hand und fielen zu Boden; das Haupt ſank ihm auf die Bruſt, während ein Thränenſtrom aus ſeinen Augen zu flie⸗ ßen begann. Lang weinte er in der Stille; aber ſein Geiſt mußte dennoch in ſchmerzhaften Erwägun⸗ gen begriffen ſein, denn von Zeit zu Zeit machte ſich ein leichtes Zittern in ſeinen Gliedern bemerklich und ein tiefer Seufzer löste ſich von ſeinem Herzen ab. Er lag in einen Streit verſunken zwiſchen allen ſei⸗ nen Irrthümern und einer neuen Ueberzeugung, die unwiderſtehlich, doch nicht ohne Gewalt, von ſeinem Weſen Beſitz nahm. 2
Endlich ſchien die Hitze des Kampfes in ſeinem Innerſten ſich zu legen; Etwas wie ein Lächeln von Glückſeligkeit erhellte ſein Geſicht, während er bei ſich ſelbſt flüſterte:
„Ich habe ihre Liebe grauſam mißkannt; ich habe ſie gehöhnt, verletzt. Ich verdiene Nichts, als ihren Haß. Sie weint, ſie zittert, ſie unterliegt vor Angſt bei dem Gedanken an mein Unglück. Sie opfert ihr väterliches Erbgut auf, um mich vor einer einzigen Erniedrigung zu bewahren! Sie will ihr Leben, alle Neigungen ihrer engelgleichen Seele nur der Aufgabe die Wunden meines undankbaren Herzens zu heilen!.... Und der alte Willibald? Er hat meine jungen Jahre umgeben mit mehr Liebe, mit mehr
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