Druckschrift 
Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

en ar⸗

Fuhr⸗ Land⸗ urück. nellen

ar er s auf

Jodo⸗ e viel⸗ immt⸗ ſchich⸗ wollte er die hatte. e nach

zwei⸗ anger mehr Freun⸗

eſchäf⸗

bleich,

auf ſeinen Lippen zeigte ſich ein bitterer Ausdruck von Unzufriedenheit, und im Ganzen ſchienen ſeine Züge von Bekümmerniß, Ungeduld und ſelbſt von Zorn zu zeugen. Es ließ ſich an dem Staube, womit ſeine Kleider bedeckt waren, erkennen, daß er weit her kom⸗ men mußte und zu Fuß gegangen war.

Die Einſamkeit des Wulfhofs ſetzte ihn in Ver⸗ wunderung; er ſchaute eine Weile mit bitterem Lä⸗ cheln herum; doch ſobald er Jodokus bemerkte und einen Augenblick betrachtet hatte, trat er gerade auf ihn zu und fragte in barſchem Ton:

Was thuſt Du hier?

Der Ton dieſer Stimme erregte bei dem Knecht die höchſte Ueberraſchung; er ließ ſeine Gabel fallen und fuhr zurück, während er mit erhobenen Händen ausrief:

Himmel, Herr Daniel!

Schweig' ſtill und mache keinen ſolchen Lärm! befahl der Andere.

Aber der Knecht betrachtete den Junker vom Kopf bis zu den Füßen und jammerte laut:

Mein armer Gebieter! Er hat unter dieſer bren⸗ nenden Sonne zu Fuß gehen müſſen! Ach, Herr, ich beklage Ihr Unglück!

Iſt Gumbert auf dem Wulfhof? fragte Daniel.

Gumbert? Gumbert iſt in England, ſtammelte der Knecht.

In England? wiederholte Daniel erbleichend. Sprich deutlich: was willſt Du ſagen?

Wir waren hier, das letzte Geld zu holen. Herr Gumbert iſt nach Antwerpen gereiſt und von da mit Conſeienee, Leid der Zeit. 18