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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Zu Jodokus, der noch an dem Düngerhaufen ar⸗ beitete, ſagte er im Vorbeigehen:

In einer kleinen halben Stunde muß das Fuhr⸗ werk angeſpannt ſein. Ich laufe nur nach dem Land⸗ gute der Frau van Berg hinüber und wieder zurück. Halte Dich bereit, und mache, daß zu einer ſchnellen Fahrt es an Nichts fehlt.

Während er dieſe letzten Worte ſprach, war er bereits am Thore und ſprang haſtigen Schrittes auf die Straße.

XIII.

Nach dem Abgang des Rentmeiſters hatte Jodo⸗ kus ſeine Gabel nicht niedergelegt; er arbeitete viel⸗ mehr mit neuer Anſtrengung darauf los, um ſämmt⸗ lichen Dünger ſorgfältig auf einen Haufen aufzuſchich⸗ ten. Durch die Größe des abgethanen Werkes wollte er zeigen, daß ihm das gemächliche Leben weder die Kräfte noch den Muth zu der Arbeit benommen hatte. Nur bisweilen hob er den Kopf auf und ſchaute nach der Stallthüre, von wo Barbara ihm bereits zwei⸗ mal im Vorbeigehen zugelächelt hatte. Seit langer Zeit hatte er keine Bewegung in dem Stall mehr bemerkt; er glaubte annehmen zu müſſen, ſeine Freun⸗ din ſei irgendwo im Innern des Gebäudes beſchäf⸗ tigt, und er ſah nicht mehr von ſeiner Arbeit auf.

Während er ſtillſchweigend den letzten Reſt des verſtreuten Düngers auf den Haufen warf, erſchien ein Mann unter der Thüre des Vorplatzes. Derſelbe ſchien ſehr eilig und ermüdet; ſein Angeſicht war bleich,

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