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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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ihn vor Verzweiflung behüten; ihm ſagen, das Herz ſeiner Freunde ſei reich genug an Zunei⸗ ung, um ihn dieſen Unglücksfall vergeſſen zu rſc Täuſchen Sie ihn, aus Mitleid, über den wahren Stand ſeiner Angelegenheiten; tröſten Sie ihn, indem ſie ihm zu bedenken geben, daß noch ein ſchöner Theil von ſeinem Vermögen übrig bleibt. Ich ſende Ihnen, was ich von meinem ererbten Vermögen zur Verfügung hatte; nehmen Sie es mit nach Paris; und iſt es nö⸗ thig, Alles aufzuopfern, um ihn gegen eine ein⸗ zige Erniedrigung zu ſchützen, ſo zögern Sie, ich flehe Sie an, keinen Augenblick! Aber daß er doch niemals die Quelle, woher dieſe Hülfe kommt, erfährt. Sie werden zweifeln, ob Sie mein An⸗ erbieten annehmen dürfen. O, ich beſchwöre Sie, Willibald, ſchlagen Sie das Opfer der Liebe nicht aus! Wenn Sie die Macht dazu hätten, wür⸗ den Sie nicht mit Freuden thun, was ich mich vollbringen zu laſſen bitte? Haben wir ihn nicht zuſammen und gleich ſehr geliebt?.... Ich verreiſe nach Brüſſel; meine Tante iſt ſehr auf⸗ gebracht; ſie bleibt gefühllos für meine Thränen; ich muß ihr folgen; ſie wird ſich beruhigen.. Reiſen Sie ſogleich nach Frankreich's Hauptſtadt, Willibald; bringen Sie den armen Daniel auf den Wulfhof zurück. Ich werde ſogleich zurück⸗ kehren; wir wollen zuſammen arbeiten, um ihn zu tröſten und die Wunden ſeines Herzens zu heilen. Reiſen Sie nach Paris, Willibald! Leben Sie wohl, leben Sie wohl, Gott geleite Sie! Celeſta van Berg.