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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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geweſen, wenn ſie dieſes Geld zu Paris verſchwen⸗ det hätten? Jetzt iſt doch der lang erſehnte Augen⸗ blick erſchienen. Daniel iſt von dem böſen Geiſt ver⸗ laſſen, der ihn beherrſchte und alle ſeine guten Nei⸗ Pugen erſtickte. Nun wird er auf den Rath, auf die

itte von dem alten Freunde ſeines Vaters hören. Er wird auf den Wulfhof zurückkehren; er wird all⸗ mälig den Frieden des Gemüths wieder finden; ſein eingeſchläfertes Gefühl von Vertrauen wird ſich un⸗ ter dem Einfluß einer ſtillen Natur wieder beleben und vielleicht wird die ſchöne Zukunft, von der ich für ihn geträumt habe, ſich noch ganz ver⸗ wirklichen. Arme Celeſta, reines Bild der Güte und Liebe!.. Sollte Daniel's Herz wirklich erkaltet ſein? Sollte das Leben in Paris einige unvertilg⸗ liche Wurzeln von Unglauben und Zweifel in ſeinem Herzen zurückgelaſſen haben? Ach, dann möchte ich nicht ohne Miſſethat einen Engel für immer an eine verwelkte Seele knüpfen.... Immer wieder die traurige Beſorgniß! Aber ich habe mich nicht ge⸗ täuſcht: Daniel's Herz iſt noch gut, und all ſein Leiden, ſeine Krankheit, ſeine Verwirrung iſt nichts Anderes, als ein ſchmerzliches Ringen gegen das Böſe, das ihn erſchreckt.

Ungeachtet der ermuthigenden Worte, welche der Rentmeiſter zu ſich ſelbſt ſprach, um ſeine kummer⸗ vollen Gedanken zu verjagen, ſchien er mehr und mehr in Traurigkeit zu verfallen. Nachdem er noch einige Augenblicke in der Stille ſeinen Betrachtungen ſich hingegeben hatte, wandelte ihn ſelbſt ein Zittern an, und mit Angſt murmelte er:

Armer Daniel, er wartet zu Paris auf das