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meine Arme ſcheinen mir von Eiſen oder Stahl! Wie wird es erſt dann ſein, o Gott, wenn ich mei⸗ nen Schweiß für Dich vergießen darf! Sieh', liebes Bärbelchen, glaube mir oder nicht, ich bin ſo glücklich, daß ich tanzen möchte, wenn ich es wagte. Wenn ich nur nicht von Sinnen komme!“
Barbara fühlte, wie ihr bei dem Ausdruck von Jodokus Dankbarkeit gegen ſie Thränen in die Augen traten. Seine letzten Worte machten ſie faſt unruhig, als ob ſie an die Feſtigkeit ſeiner Sinne keinen großen Glauben gehabt hätte.
„Du mußt ruhig bleiben, Jodokus,“ ſagte ſie in halb ermahnendem Ton.„Ein Menſch muß dem Glück ebenſo wie dem Kummer Widerſtand leiſten können.“
„Ach, Bärbelchen,“ rief er,„ich ſage es nur zum Scherz. Daß ich ein Dummkopf geweſen bin und es vielleicht bleiben werde, das will ich nicht be⸗ ſtreiten; dber ſei verſichert, Deine Güte hat mir den Verſtand geöffnet, um wenigſtens mich erkennen zu laſſen, was ich Dir ſchuldig bin, und mir zu offen⸗ baren, was ich thun muß, um Dir einigermaßen für Deine reine Zuneigung lohnen zu können. Wenn nur der barmherzige Gott mich geſund erhält; Du ſollſt es ſehen!“
„Was er da ſagt, iſt ſo unverſtändig nicht,“ flüſterte Katharina verwundert ihrer Gefährtin ins Ohr.„Ich beginne wahrhaftig zu denken, daß noch viel Gutes in ihm ſteckt.“
Barbara war gerührt und ſprach nicht; aber ſie hielt mit ſtiller Selbſtzufriedenheit und einem ge⸗ wiſſen Stolze den Blick auf Jodokus gerichtet.
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