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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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in triumphirendem Ton.„Die Arme ſtehen Jodokus noch nicht verkehrt am Leibe!“

„Nein, wahrhaftig,“ antwortete Katharine;„aber was mag er wohl haben? Er wendet und ſticht mit der Gabel, wie ein Narr. Man könnte ſagen, er wolle gegen den Miſt zu Felde ziehen!“

„Siehſt Du es nicht, Katharine? Es geſchieht vor Freude. Der arme Junge iſt ſo glücklich, daß er ſich nicht zurückhalten kann. Ach, ſei verſichert, Jodokus wird ein arbeitſamer Mann ſein, und ich werde es niemals beklagen, daß ich ihm Verzeihung anſtatt ihn abreiſen und Soldat werden zu aſſen.“

„Sollte der Rentmeiſter ihm vielleicht eine be⸗ ſtimmte Arbeit auferlegt haben? Es wundert mich, daß Jodokus ſo munter und ſo uhig auf dem Wulf⸗ hof an der Arbeit iſt. Komm, Barbara, wir wollen im Vorbeigehen fragen, wie der Rentmeiſter ihn auf⸗ genommen hat.“

Sie traten durch das Thor und auf den Vor⸗ platz. Jodotus war ſo ſehr in ſeine Arbeit, oder in ſeine Gedanken vertieft, daß er die Ankunft der Mädchen nicht bemerkte, ehe ſie in ſeiner Nähe waren und zu gleicher Zeit lachend ausriefen:

„Ha⸗ ha, der rüſtige Arbeiter!— Brav, Jodokus, rav!“

Jodokus önderte die Farbe, und noch röther wurden ihm Wangen und Stirne. Die Augen voll Dankbarkeit auf das Mädchen gerichtet, ſagte er:

„Bärbelchen, Bärbelchen, ich weiß nicht, was Deine Güte aus mir gemacht hat; aber mich dünkt, ich könnte einen Monat lang raſtlos ſo fortarbeiten;

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