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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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und brav, dann wird Barbara Dich ehren und lieben, als wäre nie Etwas geſchehen.“

„Ach, wenn ich noch Gutes auf der Welt thun kann— und ich werde mir Mühe geben— dann möge der gute Gott alle meine Verdienſte auf Dich übertragen, Barbara!“

„Du ſprichſt ſo traurig,“ flüſterte das Mädchen verweiſend.„Warum lachſt Du nicht?“

„Es iſt mir unmöglich, Barbara; ich möchte weinen, laut weinen, oder ich erſticke in meinen Thrãä⸗ nen; aber es iſt vor Dankbarkeit, vor zu viel Freude, vor übermäßigem Glück!“

„Höre Jodokus,“ ſagte das Mädchen.„Ich darf nicht länger hier bei Dir bleiben. Die Arbeit dort muß abgethan werden, ſonſt wird der Rent⸗ meiſter böſe. Dieſen Abend werde ich ihn um Er⸗ laubniß bitten, mit Dir nach Sweveghem zu gehen. Er wird es mir nicht abſchlagen. Morgen in aller Frühe werden wir bereits bei meinem Oheim ſein und ihn um ſeine Einwilligung erſuchen. Fürchte doch Nichts; ſeiner Zuſtimmung bin ich zum Voraus gewiß. Nun, gib mir die Hand, Jodokus, und bleibe guten Muthes und ruhig, bis ich auf den Wulfhof komme. Bis vier Uhr werden wir mit der Arbeit hier fertig ſein. Bald, Jodokus, bald!“

„Gott ſegne Dich!“ flüſterte Jodokus, während Barbara langſamen Schrittes nach dem Rübenacker zurückkehrte.

Katharine war am Rande der Straße ſtehen ge⸗ blieben und hatte ihrer Kamerädin und Jodokus zu⸗ geſehen.

„Du haſt es dort etwas lang hinausgezogen,

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