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Kaminecke ſitzen, mit dem Pfeifchen im Munde, und ſo zufrieden und ſo frohmüthig, wie ein König in ſeinem Palaſte... Da iſt meine Hand, Jodolus; Alles iſt Dir vergeben. Sage ja; und ehe ſechs Wochen vergangen ſind, ſtehen wir vor dem Altar, als Mann und Frau.“
Jodokus fiel auf die Kniee in den Sand der Straße; und während eine Thränenfluth über ſeine Wangen ſtrömte, hob er ſprachlos die Arme zu dem Mädchen empor.
Barbara faßte ſeine Hand und wollte ihn auf⸗ richten; er aber widerſtand ihren Bemühungen und flehte:
„O, laß mich Dir auf den Knien danken! Barbara. Barbara, wäreſt Du ein Engèl vom Himmel, Du könnteſt nicht gutherziger ſein. Ich habe nicht viel Verſtand, ich weiß es wohl; aber nun fühle ich doch, nun begreife ich doch klar, daß ich noch nicht werth bin, den Boden zu küſſen, worauf Du Deinen Fuß geſetzt haſt.“
Es gelang ihr jetzt, ihn zum Aufſtehen zu brin⸗ gen; er ſchien wie gelähmt und blieb ſtilk, es fehlte ihm die Kraft zu ſprechen.
„Nun, Jodokus,“ fragte das Mädchen,„biſt Du jetzt zufrieden?“
„Ich werde Dein Knecht ſein, Dein demüthiger Knecht, mein Leben lang!“ ſeufzte Jodokus.
„Nein, nein, mein Freund, mein Gefährte, mein Gatte. Nun, ſei fröhlich, Jodokus. Anſtatt Soldat zu werden, wirſt Du Pächter und Herr auf dem
ſchönſten Gütchen werden, das auf fünf Stunden in
der Runde zu finden iſt. Und bleibſt Du arbeitſam


