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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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chen erfüllten, das wir einander vor Deiner Abreiſe nach Paris gegeben haben, würdeſt Du dann wieder brav, arbeitfam und gottesfürchtig werden? Würdeſt Du arbeiten und Deine Fflichten erfüllen, wie es einem verſtändigen Hausvater ziemt? Nicht mehr fluchen, nicht mehr übermäßig trinken? Würdeſt Du mich achten und mich gern ſehen?“

„O Herr, o Herr!“ rief Jodokus mit Thränen in den Augen;„ich unterliege faſt, wenn ich nur Deine ſüße Stimme höre. Wenn ich keine neue Miſſethat begehen muß, daß ich Deine edelmüthige Vergebung annehme! Wenn das Glück noch für mich möglich wäre! Ich würde mir die Finger von den Händen wegarbeiten; ich würde nach Deinen Augen ſehen, um Deine leiſeſten Wünſche zu er⸗ rathen; ich würde Dich verehren wie meinen Schutz⸗ geiſt. Aber das darf nicht ſein. Laß mich gehen, Barbara, ich bin ein Böſewicht, ein Feig⸗ ling!“ 8, gleibe ſtehen und höre mich an!“ ſagte Bar⸗ bara, indem ſie ihn mit der Hand auf der Straße zurückhielt.„Das Hofgütchen hinter Knocke wird innerhalb eines Monats ledig. Es iſt eine nette Wohnung, mit allen Bequemlichkeiten und fünf Mor⸗ gen guten, fruchtbaren Landes; und dabei der Pacht⸗ zins billig genug, um in der Stille Etwas vor ſich zu bringen. Mein Oheim iſt deßhalb überzeugt, daß eine ſolche Gelegenheit ſich nicht zum zweiten Mal bietet, daß er unahänderlich beſchloſſen hat, mich zur Herrin auf dem Gütchen zu machen. und er will mich deßhalb mit Francis Keukelaer von Swe⸗ veghem verheirathen.“