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„Warum verzweifelteſt Du an meiner Zuneigung, Jodokus? Wenn ich Dir Alles vergäbe, würdeſt Du bleiben?“
„Ach, ſchweige, Barbara; Du biſt die Güte ſelbſt, ich weiß es wohl; und vielleicht wäreſt Du noch barmherzig genug, um mich zu tröſten; aber ich muß Ea werden, ich muß leiden für meine Miſſethat.
aß mich gehen; überlaß mich meinem Schickſal: ich bin nicht werth, daß Du noch mit mir redeſt.“
„Jodokus,“ fragte das Mädchen faſt unhörbar, „haſt Du zwiſchen all Deinem Spott und trotz Dei⸗ ner verſtellten Kälte die arme Barbara nicht ein Bischen lieb behalten?“
„Die Frage ſchneidet mir durch das Herz, wie ein Meſſer!“ klagte Jodolus verzweifelnd.„Welcher thörichte Hochmuth hat mich verblendet! Jedesmal, ſo oft ich Dich ſah, begann mir das Herz zu klopfen: war ich allein bei meinen Pferden, ich ſah Dich vor mir ſtehen; des Nachts fuhr ich aus dem Schlafe auf, weil ich dachte, Du riefeſt mich bei meinem Namen. O, es iſt unbegreiflich! Um groß und ſtark zu ſcheinen, um als ein Affe, der ich war, dem ſpottſüchtigen Gumbert nachzumachen, gab ich Wider⸗ willen und Gefühlloſigkeit vor. Wenn es mir nicht um das Heil meiner Seele wäre, ich ginge da hin⸗ unter, um mich, hinter der Kapelle, in dem Teiche zu ertränken!“
Barbara faßte ſeine Hand und ſagte mit unge⸗
meiner Sanftmuth in der Stimme:
„Jodokus, wenn ich vergeſſen wollte, welchen Kummer ich durch Dich erduldet habe; wenn ich Dich noch liebte, wie zuvor, und wenn wir das Verſpre⸗
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