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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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„Ach, ſpotte meiner nicht, Katharine; ich bin ſo unglücklich!“ klagte Jodokus, indem er die Hände bittend zuſammenlegte.„Alles iſt verloren: meine Kleider, das Bischen Geld, das ich erſpart hatte, und das Weißzeug dazu! Ich habe auf der Welt Nichts mehr, als was mir an dem Leibe hängt,— ſo unglücklich und arm, wie ein Wurm!“

„Hat Herr Daniel Dich fortgejagt?“

„Ich habe Herrn Daniel nicht mehr geſehen, ſeit⸗ dem ich mit dieſem Schurken Gumbert von Paris bin, um das letzte Geld vom Wulfhof zu olen.“

„Das letzte Geld! Was ſagſt Du?.. Woher kommſt Du jetzt? Du biſt doch nicht aus der Luft gefallen?“

„Es iſt eine ſchreckliche Geſchichte. Wir ſollten mit dem Gelde nach Paris gehen, zu Herrn Daniel; aber der verrätheriſche Gumbert machte mir weiß, er müßte nach Antwerpen, um auf der Börſe für Herrn Daniel ein Geldgeſchäft abzumachen. Zu Antwerpen blieben wir einige Tage in einem großen Hotel ein⸗ quartirt. Eines Tages befahl mir Herr Gumbert, mich eilig anzukleiden, gab mir einen verſchloſſenen Brief und ſagte, ich müſſe ſogleich nach Brüſſel und ihn an die Perſon, deren Namen auf der Adreſſe ſtand, abgeben. Er ſpringt mit mir in einen Om⸗ nibus; er nimmt auf der Station ein Billet für mich und bleibt ſtehen, bis das Zeichen zur Abfahrt ge⸗