daß Herr Daniel auf den Wulfhof zurückkehren würde, hat mein Oheim mich nach dem Hofgütchen genom⸗ men, um es zu pachten und mich damit in ein Haus⸗ weſen zu ſetzen. Ich bin beinahe einen ganzen Tag daſelbſt geblieben und habe mit den Leuten gegeſſen und getrunken. Was für ein ſchöner Traum war das, Katharine! An dem Tiſch ſah ich mich ſelbſt als Hausfrau; über mir ſaß Jodokus, der mit ſanf⸗ tem Lächeln mir für den guten Kaffee dankte; in dem Hof ſah ich Jodokus den kieſigen Boden in Beete legen, um Grünes für unſere Kühe anzupflan⸗ zen; auf dem Felde hörte ich ſeine Stimme, wie er das Pferd am Ende der Pflugfurche umkehren ließ; in dem Stall hörte ich ihn von Glück und Zufrie⸗ denheit ſingen; am Kamin ſah ich ihn mit einem Pfeiſchen im Munde ſitzen, während ich bei der Abendlampe ſpann... Ach, Katharine, wohin ich mich an jenem Tag auf dem Gütchen drehte und wandte, immer ſchwebte mir Jodokus vor Augen; und ich machte mir mein Hausweſen ſo gut im Kopf zurecht, daß es ſchien, als wäre ich ſchon lang ver⸗ heirathet geweſen. Ich wage es faſt nicht zu ſagen, ſo albern iſt es; aber denk' einmal, ich hatte in meiner Einfalt ſchon den Platz beſtimmt, wohin die Wiege zu ſtehen kommen ſollte, um die Kinder vor dem Zug von Thüre und Fenſter zu ſchützen;— und ich habe Jodokus geſehen, der an dem Wiegen⸗ ſeil zog und das Kind wie ein braver, guter Vater in den Schlaf ſang...
Barbara hatte dieſe Worte zuerſt mit tiefem Ge⸗ fühl und endlich mit krampfhafter Stimme geſpro⸗ chen. Ihre Kamerädin mußte davon betroffen ſein;
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