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men ihre Arbeit wieder auf, ſobald die Ruhe ihnen den Kopf etwas abgekühlt und dem ſtarken Herz⸗ klopfen ein Ende gemacht hatte.
Während ſie ſo erfriſcht und mit neuem Muth ihren Gang über das Feld wieder begannen, wechſel⸗ ten ſie einige Worte bei der Arbeit und ſetzten das Geſpräch fort, welches zu unterbrechen die Ermüdung und Hitze ſie gezwungen hatte.
„Alſo, Bärbelchen, Du willſt Dich mit Francis Keukelaer von Sweveghem verheirathen?“ fragte dießmal die Aelteſte.„Iſt es nun wirklich be⸗ ſchloſſen?“
„Uebermorgen iſt es Sonntag,“ antwortete die Andere mit betrübtem Ton;„da muß ich zu meinem Oheim gehen, um Ja oder Nein zu ſagen. Er will mir keine längere Friſt mehr gewaͤhren.“
„Und Du wirſt gewiß das Jawort geben?“
„Ich muß wohl, Katharine; ſonſt wird mein Oheim böſe auf mich, denn wenn ich nicht ſchnell heirathe, ſo entgeht uns das ſchöne Hofgütchen hin⸗ ter Knocke, und eine ſolche Gelegenheit findet ſich nie wieder.“
„Und Du ſcheinſt Dich deßhalb zu betrüben, Barbara? Wäre ich an Deiner Stelle! Francis Keukelaer iſt ein wackerer Burſche, der geſunde Arme am Leib hat. Du wirſt mit ihm glücklich ſein.“
„Ich glaube es nicht,“ ſeufzte die jüngere Magd, ungläubig den Kopf ſchüttelnd.
„So, was willſt Du denn haben?“
„Niemand hat ſich ſelbſt geſchaffen, Katharine; ich habe Unglück, ich weiß es wohl; aber die Ge⸗ danken ſind Meiſter über mich. Als wir erfuhren,
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