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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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„Aufrichtig, mit Liebe, mit gutem Willen?“ flehte Willibald, die Hände faltend.

„Nun ja, ganz aufrichtig und mit dem beſten Willen von der Welt, Rentmeiſter.“

„Ihr Einfluß auf Daniel's Gemüth iſt allver⸗ mögend.“

„Ich weiß es, Rentmeiſter, und ich habe noch ein Intereſſe dabei, mich ſo ſchnell als möglich von einem Genoſſen los zu machen, der mich fernerhin zu Paris oder in Kalifornien nur hindern kann und zuletzt mein Leben, wie das ſeinige verbittern wird. Ueberdieß iſt Daniel bei allen ſeinen Schwachheiten ein guter Junge; und kann er hier glücklich ſein, wohlan, ich werde Ihnen denſelben heimſchicken, Rentmeiſter. Aber unter der Bedingung, daß Sie nicht nach Paris kommen, ehe ich Ihnen ſchreibe, er ſei bereit, mit Ihnen nach Belgien zu⸗ rückzukehren.“

„Ach, Sie ſollten ſo gut und ſo edelmüthig ſein!“ rief der Greis, vor Freude zitternd.„Ich werde warten, mit Hoffnung, mit Vertrauen, und inzwiſchen Gott bitten, daß er Sie in Ihrem liebevollen Vor⸗ haben beſtärke!“

Gumbert wandte ſich nach der Thüre und ſagte:

„Ob man ſich dort oben mit ſolchen Dingen be⸗ müht, das wollen wir unentſchieden laſſen. Es iſt genug, daß ich Ihnen mein Wort gegeben habe. Darauf können Sie ſich beſſer verlaſſen.“

Auf dem Vorplatz und bei dem Fuhrwerk ange⸗ kommen, fand er den Kutſcher von Kortryk bereits auf dem Bock ſitzen; Jodokus, der in der Küche war,

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