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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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wenn es mir möglich iſt, das Lachen zurückzuhalten, ſelbſt bewundern.“

Daniel ſchaute in die Ferne nach den verſam⸗ melten Dorfbewohnern, unter welchen einige bereits ihre Hüte in der Luft ſchwangen. Er ſchien ver⸗ legen und unzufrieden und blieb auf der Straße ſtehen, wie Jemand, der im Zweifel darüber iſt, was er thun ſoll.

„Kommen Sie, kommen Sie,“ rief Gumbert, ihn an der Hand faſſend,„beeilen Sie ſich, neuer Lan⸗ desherr; empfangen Sie den ehrerbietigen Willkomms⸗ gruß Ihrer Unterthanen und Vaſallen. Sie ſchei⸗ nen ſich zu fürchten? Nun, ſeien Sie nicht kindiſch. Lachen Sie zu den dummen Streichen der Bauern und laſſen Sie dieſelben machen... Horch, da iſt Muſik! Himmel, was iſt das? Sind es Neger, die in Ihrem Dorfe wohnen, Daniel? Mir ſcheint, ſie ſpielen den Tamtam. Kommen Sie, beſchleunigen Sie Ihren Schritt: ich werde neugierig...“

Man hatte ihn in der That ſchon von dem Dörf⸗ chen aus bemerkt; und als Jodokus, der Bediente, es beſtätigte, daß es der Junker van Hoogeland ſei, der dort mit ſeinem Freunde, Herrn Gumbert, her⸗ ankomme, waren die Leute von der Gilde plötzlich zuſammengetreten, man hatte die Fahne aufgezogen, und die Muſik begann zu ſpielen.

Viele der Dorfbewohner, beſonders Kinder und Frauen, wollten auf der Straße vorausgehen, um deſto früher den erwarteten Junker zu ſehen; aber der Feldſchütze, mit ſeinem blanken Säbel, hatte ſie alle auf den Zug zurückgetrieben. Während der Bürgermeiſter und die Schöppen Herrn Daniel van