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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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chiens!*) Es iſt kein Wunder, daß die Schweine hier ſo fett werden. Ach! könnte ich doch lieber gleich nach Paris zurückkehren! Das iſt ein Land! Da trinken alle Leute Wein, bis auf den Bettler herab!..

Er wurde durch den Ton einer Stimme unter⸗ brochen, die ihn bei ſeinem Namen rief. Es war die Kuhmagd Barbara, welche, unvermögend, ihre Ungeduld länger zurückzuhalten, aus dem Haufen ihrer Kamerädinnen getreten war und mit dem liebe⸗ vollſten Lächeln auf ihrem Angeſicht und Thränen der Rührung in den Augen, ausrief:

„Dokus, ach, Dokus, kennſt Du Deine arme Barbara denn nicht mehr?“

Der Diener ſchien übervaſcht und ſchaute eine Weile die junge Bäuerin an, die bebend auf das Wiedererkennen wartete. Er brach in ein langes Gelächter aus, machte einen närriſchen Sprung und rief ſpottend:

„Ah, Saperbleu! Eine Kuhmagd, ſo wahr ich lebei Welches ſüße Antlitz! Es glänzt wie Son⸗ nenſchein. Und ſo prächtig, ſo ſchön gekleidet! Du haſt ſicherlich einen Mann gefunden, der ſich ſeine Thaler zuſammengeſpart hat? Proficiat!“**)

Das Mädchen, in ſeiner Erwartung ſo bitter betrogen, ſenkte den Kopf und ließ ohne Hehl die Thränen über ihre Wonhen fließen.

„Wie, Du heulſt!“ ſagte Jodokus verwundert. „Was kommt die einfältige Schlurre jetzt an?“

*) Hundegetränk. **) Wohl bekomms. A. d. U.

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