Druckschrift 
Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

42

Hals zu brechen? Darüber lachen wir! Ich ver⸗ geſſe, daß ich von der Reiſe durſtig bin. Trinken, trinken!“

Und er brach ſich mit roher Gewalt durch die murrenden Zuhörer Bahn zu der Schenke.

Der alte Rentmeiſter hatte den erſten Theil von des Dieners Erklärung gehört und daraus vernom⸗ men, daß Junker Daoniel erſt ſpäter ankommen würde. Die unverſchämte Sprache und die Unheil bedeuten⸗ den Worte von Jodokus hatten ihm tiefe Angſt ein⸗ geflößt und ein Zittern verurſacht, weil er beſorgte, Celeſta möchte verſtanden haben, was der Diener ſagte. Wäre die Aufmerkſamkeit des Fräuleins und der Tante nicht ganz durch das, was an der Kutſche geſchah, in Anſpruch genommen worden, ſo würden ſie geſehen haben, wie das Angeſicht des Greiſes plötzlich erblaßte und wie er dann, wenigſtens äußer⸗ lich, ſeine vorige Ruhe wieder annahm und ſie mit einer Art haſtiger Gewalt aus dem Gedränge führte.

Herr Willibald ſagte, es wäre nicht ſchicklich, alſo unter dem gemeinen Volk ſich ſtoßen und drücken zu laſſen; über der Hoffnung, Junker Daniel wäre an⸗ gekommen, habe er einen Augenblick das Gebot der Wohlanſtändigkeit außer Acht gelaſſen; aber ſobald er zur Ueberzeugung gelangt wäre, daß die Kutſche Niemand als den Diener mitgebracht habe, ſei ihm plötzlich in Erinnerung gekommen, was er Frau van Berg, Fräulein Celeſta und ſich ſelbſt ſchuldig wäre.

Während er dieſe Erklärung ſtammelte, führte er die Damen auf einen Seitenpfad und bemühte ſich,

durch unbefangenes Geſpräch und fröhliche Worte.

die durf denr nicht

getri er h eines Hein und Endl Grei Läch zwiſc Wan 2 Mier Bäu aber nu tiege ihm, wiede ſie fe hatte 2

Kath von

Jodo der k währ