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um den Krampf davon zu bekommen. Schweigt, ſchweigt!“
„Es iſt Jodokus, Daniels Bedienter!“ murmelten einige Umſtehende.
„Wie ſchön er gekleidet iſt!“ ſagte ein Mädchen.
„Was ſchwatzt er da ſo viel, der lumpigte Kuh⸗ hirte!“ brummte ein Bauer.
„Er iſt betrunken!“ fuhr ein Dritter heraus.
Inzwiſchen hatten die Leute in das Fuhrwerk einen Blick geworfen und ſonſt Niemand darin ge⸗ funden; jetzt ſchauten ſie den Bürgermeiſter und die Schöppen und den Diener mit fragender Beſtürzung an.
„Laßt um Gottes Willen die verwünſchte Klari⸗ nette mit ihrem ſchrecklichen Gequiek aufhören!“ rief Jodokus.
Und als auf ein Zeichen des Bürgermeiſters die Muſik zum Schweigen gebracht worden war, fuhr der Knecht fort:
„Sie fragen mich, wo Junker Daniel geblieben iſt? Eine halbe Stunde über Kortryk hinaus bekam er plötzlich Luſt, zu Fuß zu gehen, und hieß mich mit der Kutſche vorausfahren. Müſſen Sie mich darum angaffen, als wollten Sie mich verſchlingen? Was iſt daran zu verwundern? Sie werden noch andere Grillen von Herrn Daniel zu ſehen bekommen.“
Darauf legte er den Finger an ſeine Stirne und ſprach weiter:„
„Es iſt eine Schraube in ſeinem Gehirn ſosge⸗ gangen. Alle Augenblicke iſt es etwas anderes mit ihm; und man hüßte wohl ein Hexenmeiſter ſein, um ihm zu dienen. Er macht ein Geſicht, als ob ſich die Welt gegen ſeinen Willen drehte. Geben


