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ſpart, Ihre Güte hat dazu mitgeholfen. Jodokus wird auch etwas verdient haben; ich bin ſtark und geſund: wir wollen einmal zeigen, ob Bärbelchen nicht gut auf dem Feld zu arbeiten verſteht!“
„Und Du haſt Dich ſo ſchön als möglich gemacht, Deinen Bräutigam zu empfangen?“ lächte die alte Dame.
„Nicht mehr als Pflicht, Frau van Berg; mit Ihrer Erlaubniß, die ſchönen Kleider ſtehen einer Bäuerin auch nicht ſchlecht an. Dokus hat mich lange Zeit nicht geſehen; er ſoll nicht wenig die Augen aufreißen, wenn ich ſo flott gekleidet vor ſein An⸗ geſicht trete. Gott weiß, ob er mich noch kennt! Um ihn auf die Probe zu ſtellen, werde ich ihm nicht entgegen gehen und mich zu den andern Mädchen halten. Ich wette, daß er recht nahe auf mich zu⸗ gelaufen kommt!“
Plötzlich ſchaute ſie ſich das Fräulein vom Kopf bis zu den Füßen an; und während ihre Miene Er⸗ ſtaunen verrieth, ſagte ſie:
„Aber Sie, Fräulein Celeſta, Sie haben nicht Ihre ſchönſten Kleider an! Sie ſcheinen ſich nicht zu freuen! Wollen Sie denn nicht auch heirathen?“
Dann ſich verbeſſernd, rief ſie aus:
„Ach, dumme Bäuerin, die ich bin; Sie ſind für ſich ſelbſt ſchön genug. und ſind Sie auch nicht ſo ausgelaſſen, wie ich, ſo empfinden Sie in Ihrem Herzen doch nicht geringere Freude, nicht wahr?. O, o, hören Sie, man ſchlägt die Trommel dort! Schnell, ſchnell, da kommen ſie ſicherlich!“
Mit dieſen Worten ſprang ſie, die Hände em⸗ porhaltend, auf der Straße voraus. 3


