that dem Auge um ſeiner ſchreienden Farben willen faſt wehe, aber was an ihr nichts deſto weniger ſich vortheilhaft auszeichnete, war das blühende Geſicht, welches in einer Fülle von Geſundheit und Kraft zu erglänzen ſchien.
Celeſta kannte ſie wohl, denn ſie war es, welche
täglich die nöthige Milch von dem Wulfhof auf das Landgut der Frau van Berg brachte. Wie ſiehſt Du ſo glücklich aus, Barbara!“ ſagte das Mädchen, ſeine Thränen unterdrückend, als die Bäuerin ihr nahe war und einen ehrerbietigen Gruß ſtammelte.
„Ja wohl, Fräulein,“ rief das Mädchen, indem es gebührend mit dem Kopf nickte,„wie ſollte ich nicht fröhlich ſein? Mein Dokus kommt heute zurück; ich werde heirathen!“
„So eilig, Bärbelchen? verläſſeſt Du alſo den Wulfhof? Wo willſt Du denn Deine Wohnung auf⸗ ſchlagen?“
„Ach, ſehen Sie, Fräulein, das iſt mein Geheim⸗ niß; aber Ihnen will ich es, da Sie ſo freundlich gegen mich ſind, ſchon ſagen. Sie müſſen wiſſen, es wird innerhalb zwei Monaten ein kleiner Pachthof erledigt; er iſt nicht weit von hier: hinter Knocke, unter Sweveghem. Mein Oheim, der Schmied, wird uns ein Bischen unter die Arme greifen. Er hat von dem Eigenthümer das Verſprechen erhalten, daß man das heimfallende Bauerngütchen an Niemand, als an uns verpachten werde. Dieß wird Jodokus nicht wenig freuen, wenn er hört, daß ein nettes Häuschen und gute Felder ſeiner warten. Ja, ja, Fräulein, ich werde heirathen. Ich habe etwas er⸗
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