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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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„Nein, nein, ich werde ihn bald auf die gute Bahn zurückbringen!“ antwortete der Rentmeiſter mit einer Art triumphirender Begeiſterung.„Innerhalb eines Monats, wenn die Frühlingsarbeit hier zum größten Theil beſtellt iſt, werde ich noch einmal nach Paris gehen. Daniel wird mich anhören und mit mir auß ſein väterliches Gut zurückkehren. Hier, an ſeinem Geburtsort, in dieſer ſchönen, ſtillen Gegend, wo ihm Alles von ſeinen friedſamen und glücklichen Jahren ſprechen wird, hier ſollen die Stürme der Jugend in ſeinem Herzen ſich legen, und hat die An⸗ ſteckung einer trügeriſchen Welt einige Wunden in ſeinem Herzen zurückgelaſſen, ſo werden ſie hier durch die Freundſchaft und Ruhe alſo ausheilen, daß keine Narbe und keine Erinnerung davon zurückbleibt.“

Der Notar zuckte zweifelnd die Schultern und murmelte:

„Ein ſo lärmendes Leben raubt dem Herzen die Empfänglichkeit für ſtille und ruhige Empfindungen. Daniel kann nie mehr auf dem Wulfhof wohnen...“

„Aber angenommen, dieß Alles wäre unmächtig,“ fiel Herr Willibald ihm in die Rede,„wird dann nicht der ſanfte Blick von Celeſta, ihre Schönheit, ihre Liebe, Gewalt über ihn ausüben und um ihn herum einen Himmel von Seelenfrieden und Lebensluſt ver⸗ breiten, der ihn für immer an ſeinem Geburtsort feſt⸗ halten wird?“

„Celeſta van Berg?“ murmelte der Notar ver⸗