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Das Leid der Zeit : eine Geschichte unserer Tage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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tauſend Francs zur Bezahlung präſentirt werden ſoll. Ich darf hoffen, daß Sie es nicht vergeſſen haben?“

„Ich bin auf Schwierigkeiten geſtoßen, Herr Willi⸗ bald. Frau van Ederdael, die nun bereits hundert⸗ tauſend Franes pfandweiſe auf den Wulfhof vorge⸗ ſchoſſen hat, iſt der Meinung, die Hypothek ſei zu ſchwer belaſtet, als daß ſie noch dieſelbe Sicherheit für ein neues Anlehen gewähren könnte.“

„Aber Frau van Ederdael irrt ſich!“ rief der Greis.„Hat die Schätzung, die wir unlängſt gewiſ⸗ ſenhaft mit einander vorgenommen haben, nicht einen von mehr als zweihunderttauſend Franes er⸗ geben?“

„Was hilft es, wenn Frau van Ederdael daran zu zweifeln geneigt iſt?“

„Sie weigert ſich alſo, uns die zwanzigtauſend Franes zu leihen?“

„Nein, aber ſie verlangt Vier und ein Halb vom Hundert.... Und weil ich durch den Verſuch, bei Andern ein Anlehen aufzunehmen, Ihr Geheimniß in Gefahr bringen müßte, habe ich die Bedingungen der Frau van Ederdael in Ihrem Namen ange⸗ nommen.“

Ein Seufzer ſtieg aus dem Herzen des Greiſes auf; er ließ das Haupt auf die Bruſt fallen und murmelte bei ſich ſelbſt:

„Vier und ein Halb vom Hundert! Wie ſoll der Wulfhof alle die Zinſen aufbringen? Ach! die Zu⸗ kunft beginnt mich zu erſchrecken!“

„Morgen Vormittag ſollen die Gelder Ihnen eingehändigt werden,“ ſprach der Notar.„Belieben