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laſſen, dort warf ex eine Kartoffel in den Schweins⸗ trog, damit ſie nicht zertreten würde; darauf hob er einen verlorenen Hufeiſen⸗Nagel vom Boden auf und ſteckte ihn in ſeine Rocktaſche. Die Arbeiter be⸗ obachteten verſtohlenen Blickes dieſe Zeichen einer übertriebenen Sparſamkeit, und einige zuckten ſelbſt insgeheim die Achſeln darüber.
In dieſem Augenblick kam ein Herr über die Brücke des Wulfhofs. Als derſelbe von ferne den Rentmeiſter ſuchend und herumſpähend über den Vor⸗ platz ſchleichen ſah, blieb er ſtehen und ſchüttelte halb lächelnd, halb mitleidig den Kopf.
Aber der alte Willibald bemerkte ihn ſogleich. Ein Ausdruck zurückgehaltener Freude erhellte des Greiſes Geſicht; er ging auf den Eintretenden zu, faßte offen ſeine Hand und führte ihn eilig ins Haus hinein, als wäre er beſorgt geweſen, die Arbeitsleute könnten hören, was er ſagen wollte.
In einem Hinterzimmer, von wo ſich eine Aus⸗ ſicht auf das tiefe Thal am Fuß des Hügels er⸗ öffnete, bot er ſeinem Begleiter einen Stuhl an, verſchloß dann ſorgfältig die Thüre, kehrte zurück und ſagte:
„Wie freut mich Ihre Ankunft, Herr Notar! Dieſen Morgen bin ich bei Ihnen geweſen; man ſagte mir, S wären nach Kortryk geritten: es that mir ſehr eid.“
„Haben Sie denn ſchlechte Nachrichten erhalten? Iſt etwas Wichtiges in Paris vorgefallen?“ fragte der Andere mit einer gewiſſen Ueberraſchung.
„Nein, Herr Notar; aber ich wollte Sie daran erinnern, daß übermorgen der Wechſel von zwanzig⸗


