es er nit en cht ur, or⸗
de. re⸗ en en
ge⸗
ht, ind der
9
„Wohl, wohl, Du Haſenfuß!“ ſcherzte die Magd; „es war eine Gabel, die in der Stallecke ſtand; Du haſt ihre zwei Spitzen für die Hörner des Teufels genommen; und der Wiederſchein Deiner Laterne in . Stall hat Dich zwei funkelnde Augen ſehen aſſen.“
„So? Du glaubſt, daß ich wegen einer ſolchen Kleinigkeit vor Schrecken durch die Miſtpfütze laufen werde? Und, auf alle Fälle, iſt es gleich, ich bleibe auf dieſem verwünſchten Hofe nicht mehr.“
Die andere Magd, eine junge, blühende Bäuerin, hatte keinen Antheil an dieſem Geſpräch genommen. Sie war damit beſchäftigt, das Futter aus dem Keſſel zu ſchöpfen und in Kübel für die Kühe zu ſchütten.
„Und wann gedenkſt Du von hier weg zu gehen?“ fragte Katharine, die nun auch an der Arbeit mit⸗ zuhelfen begann.
„Wenn ich es ſo lang noch aushalten kann, bleibe ich bis St. Peter; länger nicht.“
„Nun, dann gehe ich mit; es fängt an, mir auch hier unheimlich zu werden.“
„Wer möchte noch auf dem Wulfhof bleiben, bei einem ſo harten und verdrießlichen Leben?“ erwi⸗ derte der Knecht.„Als ich mich hieher verdingte,— es mag wohl zehn Jahre her ſein,— da war der junge Herr Daniel von Hoogeland noch zu Hauſe. Wie gut und fröhlich war es da auf dem Wulfhof! Jedermann war da zufrieden, man hörte nichts, als freundliche Worte, und Alles war recht, was geſchah; aber ſeitdem Junker von Hoogeland nach Paris ge⸗ gangen, iſt der alte Rentmeiſter allmälig ſo böſe und


