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Um ſich hievon zu überzeugen, durfte man ſich nur hinter dem Herrenhauſe auf ein von Steinen auf⸗ geführtes Belvedere ſtellen.
Von dieſem Punkte aus beherrſchte man den ganzen Landſtrich. Gegen Süden ſah man, wie der Boden ſich plötzlich zu einem Thal abſenkte, dann ſich wieder erhob und in ſtets ſich vermindernden Wellenbewegungen allmälig zu einer grünen Fläche öffnete, über welche die Schelde in gekrümmtem Bogen hinſtrömte.
Auf allen Seiten zeigten ſich Kirchthürme über den Bäumen; man konnte gleich einem Vogel, der durch die Lüfte fliegt, die Ortſchaften Avelghem, St. Denys, Moen, Buſſuyt, Autryve und noch viele andere mit einem einzigen Blick umfaſſen.
In der Ferne, über der Schelde, erhob der Kluisberg ſeine Spitze, die mit dunkeln Tannenwäl⸗ dern bekrönt iſt; und endlich ruhte das Auge, ehe es ſich in der grenzenloſen Fernſicht verlor, auf den weichen und wellenförmigen Umriſſen des Dreifaltig⸗ keitsberges, der gleichſam als Mertzeichen die Stelle ankündigt, wo die walloniſche Stadt Doornick um den erhabenſten Tempel von Belgien herum erbaut iſt
Kehrte man ſich nach Beſchauung dieſer maleri⸗ ſchen Strecke nordwärts, ſo ſah man zuerſt ein aus⸗ gedehntes Thal, gleich einem Becken zwiſchen vielen Hügeln. Die Wände dieſer Tiefe waren mit dichten Bäumen begrünt, die ſelbſt ſtufenweiſe in Gruppen ſich abzuſenken ſchienen; mehr nach dem Grunde des Thales zu und längs ſeiner Abhänge breitete die Rübenſaat ihre xlithen in goldgelbem Teppich aus; der Flachs zeigte ſein glänzendes Grün, das Getreide


