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Mutter Hiob / Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Karl Arenz
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Mutter Hiob. 153

ſchien zu zu müſſen, iſt, daß die viermalſechshundert Franes, welche die ge⸗ Hugo ſchicken wird, die Zinſen von fünfzigtauſend Franes ausmachen und daß wir mit dieſer Hülfe gegen alle Noth mendem geſichert ſind und Nichts mehr zu befürchten haben. Ach, e gine Hiob, wenn Du Dich diesmal nicht freueſt, ich würde es Dir edoch an niemals können. Unſer armer Hugo ſollte es wiſ⸗ s bemer⸗ ſen, daß Du bei der glücklichen Nachricht gefühllos geblieben biſt 2 be ich es Meiſter Hiob gerieth in Verlegenheit. Bekennen, daß r gehen er froh ſei, das that er nicht gern, aber er fühlte auch, daß es nicht recht ſei, ſo kalt zu bleiben gegen den Beweis der nicht ſo dankbaren Liebe, den Puge in ſeinem Briefe an den Tag 6 gelegt hatte. it einemDu vergißt unſer unglückliches Engelbertchen, das ſo angt elend daliegt, ſagte er, um nicht zu einer unmittelbaren Ant⸗ Schein? wort genöthig zu ſein. HerzenAch, ſeufzte Mutter Hiob,ich glaube, daß Du noch eſehenen murren und verzweifeln würdeſt, ſelbſt wenn Gott Dich in hts An⸗ das Paradies verſetzte. 2 Was Meiſter Hiob zeigte mit dem Finger nach der Thüre und ſagte, als wäre er erfreut, daß er ein Mittel gefunden ob Dir habe, dieſer Unterredung eine andere Wehduing zu geben: Da höre ich den Doetor im Vorzimmer. Dieſes Mal enn bei uſh ich mich gewiß nicht. Gott weiß, welches Unglück Freude er uns nun verkünden wird. Der Doctor allerdings ſchwarz gekleidet und mit nd drei⸗ gleichgültiger Miene, wie Meiſter Hiob ſo grimmig geſagt

hatte trat ein und nahm, ohne ſich nach dem Kinde um⸗ tfreuen zuſehen, einen Stuhl.