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Mutter Hiob / Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Karl Arenz
Entstehung
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20 Mutter Hiob.

eine gute Kanne Bier darauf. Habe ich es Dir nicht ſchon vor ſechs Monaten geſagt, daß der ſtädtiſche Aufſchneider mit ſeinem Kinnbarte Dir noch bitteres Bier brauen werde? Es iſt eine Schande, ſo vor dem ganzen Dorfe ihre Ohren nach dem Geſchwätze eines Fremden hängen zu laſſen!

Gabriel ſah den Sprecher mit thränenden Augen an, während ein peinlicher Seußer aus ſeiner Bruſt aufſtieg. Der Andere fuhr fort:

Der Schmied meinte es gut, als er vor drei Mona⸗ ten ſagte, daß dieſer Herr Walter Dich aus dem Sattel heben werde. Weißt Du, was er nun behauptet? Daß eine Heirath zwiſchen ihm und Roſina im Werke ſei.

Ein Ausdruck des Unglaubens gab ſich auf dem Ge⸗ ſichte Gabriels kund, und er hob den Ellenbogen drohend auf, als wollte er dieſen folternden Gedanken von ſich ſtoßen.

Nun, nun, zeige, daß Du ein Mann biſt, ſagte der Andere.Es iſt ja deutlich genug, daß Etwas im Werke iſt. Iſt nicht der Herr Walter ſeit den letzten Monaten faſt jeden Sonntag in Wispelbeke, und verbirgt Roſina ihre Hoff⸗ nung, daß ſie, wie ihr Bruder Hugo, einmal in der Stadt wohnen werde? Iſt dieſer Walter in ihren Augen nicht ein Wunder von Edelmuth, von Höflichkeit und Weisheit und ſpricht ſie nicht von ihm, wie von einem Muſter von Verſtand und allen anderen Tugenden?

Verzweifelnd und leidend ſchüttelte der Jüngking den Kopf.

Man wird Dich nicht eher abweiſen, Gabriel, als wenn Alles fertig iſt; aber an Deiner Stelle würde ich ihnen die

Zeit nie laufen zensluſ viel gel und un und iſt über D wie ein

Ge dem ju Trink' laufen,

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