Mutter Hiob.
„Die ſchönſte Tochter in dem Dorfe.“
„Ein Kind wie eine Roſe, ſo lieb und ſo blühend und ſo dick.“
„Einen Sohn, der ſie noch auf ein Schloß bringen wird.“
„Eine Tochter, welche ſich verheirathen wird mit Gabtiel von unſerm Notar..... und da liegen auch Scheiben in der Kaſſe.“
„Das will ſagen, da ſind acht Kir
„Das thut Nichts. Die Hio ſi 3 ie chſten Leute von der Welt. Wennd der Brauer nur nicht ein ſolcher Murr— kopf wäre.“
„Sieh, da kemmt er gelaufen. In welchen Dorn hat er n getreten?“
Meiſter Hiob näherte ſich ſeiner Frau und ſagte ver⸗
eßlich:
„Da hinten wird wieder ſo getrödelt und gezögert, daß man das Fieber davon bekommen ſollte. Sie haben ſchon zehnmal die Namen ausgerufen und noch ſind ſie nicht fer⸗ tig. Haſt Du für unſere Geſellſchaft noch Nichts zu trinken? Ich glaube, daß D Du immer ſitzeſt und träumeſt.“
Zu dem vorübergehenden Knechte ſagte er:
„He, Faullenzer, warum kommſt Du nicht hierher, zu ſragen, was uns beliebt? Eine Kanne Bier. Lauf! Scht., wie der Schelm ſeine Füße ſchleppt, um mich zu ärgern, aber ich werde ihn finden!“
„Nun, nun,“ lachte Mutter Hiob,„der arme Junge hat ſeinen Fuß verſtaucht, das weißt Du doch wol?“
Als der Knecht wieder zurückgekehrt war und die Gläſer
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