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12 Mutter Hiob.
. nicht zurückhielt, ich ſchlüge meinen Bogen an dieſem Baume Roſi in Stücke; dann würde ich doch nicht beſiegt ſein.“ höfl „Du kannſt es nicht wiſſen, Vater; vielleicht wirſt Du das beſſer ſchießen, als Du meinſt, und ſollte es einmal geſchehen, Geſ daß die Doſe von einem andern Gildebruder gewonnen Her würde, ſo wird es doch morgen beſſer gehen.“ Gel „Ja, ja, das haſt Du von Deiner Mutter gelernt:„Nach n Leiden kommen Freuden; wenn es regnet, wird ſchönes ſcha Wetter folgen; ſo lange noch das Leben, iſt auch noch Hoff⸗ daß nung.... u ſ. w.““ Immer dasſelbe Liedchen. Deine ant Mutter läßt ſich Nichts ſehr zu Herzen gehen. Ich glaube, verl wenn ihr der Kirchthurm auf den Leib fiele, daß ſie dann noch rufen würde, es wird morgen beſſer gehen..... Aber che ſieh, die Kutſche des Herrn Baron ſteht vor der Thür des Hit Goldnen Adlers. Der Vorſtand der Gilde muß ihn pe empfangen. O Schande! ich bin der Einzige, welcher nicht Vie p. gegenwärtig ſein wird. Frau, Frau, das iſt Deine Schuld.“ ſelt Und die Fauſt ärgerlich gegen Mutter Hiob erhebend, lief er nach der Stelle, wo er aus der Ferne die Bauern ihre Hu Mützen in die Höhe ſchwenken ſah, um den neuen Haupt⸗ Ar
mann der St. Sebaſtiansgilde zu bewillkommnen. Meiſter Hiob kam wirklich zu ſpät, denn als er herangekommen war,
verſchwand die jauchzende Menge in die Herberge und der St Wagen des Barons wurde von einem Galakutſcher auf den Weg nach dem Schloſſe hin gelenkt. iſt
Einige Augenblicke ſpäter ſaß Mutter Hiob bei ihrer Fa⸗. es milie auf dem Hofe des Goldenen Adlers, ihr kleines ge
Knäblein zur Seite, und ſprach mit ihrem Sohne Hugo über ſeinen Handel in der Stadt. Herr Walter hatte ſich neben


