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Mutter Hiob / Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Karl Arenz
Entstehung
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Mutter Hiob.

Hiob unter einem tiefen Seufzer.Ich bin verzaubert. Es iſt immer dasſelbe. Alles mislingt mir. Gibt es wol einen unglücklicheren Menſchen, als ich bin?

Vater, Vater, das iſt doch nicht Dein Ernſt, ſprach der Jüngling mit dem Tone eines liebevollen Verweiſes. Wir ſind alleſammt geſund, Deine Brauerei bewahrt ihren alten Ruhm in der Umgegend; meine Handelsunternehmun⸗ gen nehmen täglich einen beſſern Fortgang; unſere Roſina wird eine gute Heirath thun; die Mutter iſt die Munterkeit und Herzensgüte ſelbſt, die Leute des Dorfes nennen uns die Glücklichen und, zum Uebermaß des Segens! Jeder⸗ mann liebt uns. Wir werden von Niemand gehaßt, noch beneidet. Sind wir Gott keine Dankbarkeit für alles Dieſes ſchuldig?

Hugo's Stimme war bei dieſen letzten Worten ſo ein⸗ dringlich und ſo weich geworden, daß der Vater ſich gerührt fühlte.

Du haſt Recht, Hugo, wir müſſen Gott dankbar ſein, antwortete er.....aber die Tabaksdoſe, die Tabaksdoſe! Sie kommt mir zu, und ich werde ſehen müſſen, daß ſie von einem Andern gewonnen wird, es iſt, um vor Aerger krank zu werden.

Was iſt denn eine ſilberne Tabaksdoſe? Verlangſt Du wirklich eine ſolche? Ich werde ſie Dir mit Freuden ſchenken.

Ach, es iſt nicht um die Doſe, ich kann ja eine kaufen, wenn ich will; aber meine Ehre als Schütze; meine Reputa⸗ tion, ein ganzes Jahr für einen Pfuſcher gelten zu müſſen und in der Gilde ausgelacht zu werden. Wenn ich mich