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Mutter Hiob / Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Karl Arenz
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Mutter Hiob.

Wangen gewiſcht hatte, ihre Augen glänzten von wonniger Lebensfreude und Zuverſicht, um ihren Mund ſpielte beſtän⸗ dig ein Lächeln der Freundlichkeit, und obſchon von einer außergewöhnlich langen Geſtalt, trug ſie doch den Kopf ge⸗ rade auf ihren Schultern. Ihre Bewegungen waren unge⸗ wöhnlich. In ihrer ganzen Perſon war etwas Gravitätiſches, welches eine ſtarke, muthige und gute Frau andeutete. An der rechten hielt ſie einen dicken und blühenden Knaben von ungefähr zehn Jahren, der tanzend an ihrer Seite hüpfte und ſich bemühte ſie fortzuziehen, um raſcher bei der Trom⸗ mel zu ſein, deren eigenthümliches Raſſeln noch durch die Bäume ſchallte.

An ihrer anderen Seite ging Hugvo, ihr älteſter Sohn, der Liebling und der Stolz ihres Herzens. Dieſer konnte wol ſein ſiebenundzwanzigſtes Jahr erreicht haben, denn die Ruhe und der Ernſt des männlichen Alters lag bereits auf hn noch friſchen und jugendlichen Antlitze. Er bewohnte

s väterliche Dorf nicht mehr; ſeit einigen Jahren hatte er in die Stadt begeben, um ſein Glück im Handel zu verſuchen. Seine Eltern hatten einige ihrer Güter mit Ren⸗ ten belaſtet, um ihm ein Kapital zu verſchaffen. Er hatte ſich mit einem erfahrenen Kaufmannsdiener verbunden, und Beide hatten zuſammen ein kleines Se errichtet, deſſen Beziehungen ſich allmälig ausgebreitet und nun einen glücklichen Fortgang hatten.

Sein Handelsgeſellſchafter Herr Walter folgte zwei oder drei Schritte hinter ihm. Er machte den Eindruck eines vor⸗ trefflichen Mannes, war mit Sorgfalt gekleidet und hatte einen Gang und Anſtand, welcher von einer gewiſſen Ge⸗