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Wir traten ein. Herr und Frau Pavelyn ſahen mit freudiger Unruhe die Veränderung, welche mit Roſa vorgegangen war. Sie lächelte unaufhörlich, ſprach von heitern Dingen und war voll Frohlockens, als ob ihr plötzlich und ntſchieden die Geſundheit wieder geſchenkt worden wäre.
Als ich um Mittag das Schloß verließ, um mich nach meinem elterlichen Hauſe zu begeben, warf Roſa mir noch einen Blick zu, der mich überzeugte, daß ihr Wunſch unfehlbar in Erfüllung gehen werde.
XXXII.
Roſa hatte noch an demſelben Tage mit ihren Eltern über ihren Wunſch geſprochen, durch das Band der Ehe mit mir vereinigt zu werden. Ihr Vater, welchem kein Opfer zu groß geweſen wäre, nur um ihr den mindeſten Kummer zu erſparen, hatte ihr Alles, was ſie begehrte, ohne den leiſeſten Ein⸗ wand zugeſtanden und ſelbſt mich gebeten, ſeinem armen, kranken Kinde dieſe Genugthuung nicht zu verſagen. Er hoffte, die Freude, auf ſolche Weiſe den höchſten Wunſch ihres Herzens erfüllt zu ſehen, würde ſeiner Tochter neuen Muth und neue Kraft gewähren, um ſiegreich gegen ihre grauſame Krank⸗ heit zu ringen.
Sonderbar jedoch! Schon am folgenden Morgen entdeckten wir, daß es mit Roſa's Zuſtand merklich ſchlimmer geworden war. Ihre Augen hatten ihren Glanz verloren; ihre Lippen erſchienen entfärbt, und in ihrem glaſigen Blicke lag etwas Wäßſeriges, das
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