welche
rmag? bleiben Grabe immel „ mit en die
gende zu be⸗ icherte opfen, fnung, neuem
raume
Frau
mich
ſich. leich⸗ rief
rau?
Ruhe S.e⸗ dann
vor amen
nich
305
ohne Furcht vor dem ewigen Richterſtuhl erſcheinen; ich darf in dem Heimathlande der Seelen Dich noch lieben, und Du, Du wirſt auf Erden die Erinnerung an mich mit frommer Treue bewahren; denn ich werde auf den Gatten niederſchauen, und Du wirſt an die Braut denken, welche der Himmel ſelbſt Dir gegeben hat.“
Das Herz ſchlug mir vor Bewunderung und Wonne! Wie verführeriſch waren Roſa's Worte! Sie meine Frau werden! Unſere Seelen ſollten den un⸗ vertilgbaren Stempel der Weſenseinheit empfangen!
„Und überdieß,“ ſprach Roſa weiter,„wird die Heirath mir geſtatten, mein Gedächtniß in Deinem Herzen gegen alle Gefahr der Abſchwächung zu wah⸗ ren;— denn, Leo, ich will in Deinen Gedanken fortleben, ohne gegen irdiſche Sorgen in Dir käm⸗ pfen zu müſſen. Wenn ich Deine Frau werde, wirſt Du wohl aus meinen Händen den Brautſchatz an⸗ nehmen, nicht wahr, welcher Dir die Mittel ge⸗ währen ſoll, mir getreu zu bleiben, bis die Stunde Deiner Erlöſung ſchlägt?“
Ich ſtammelte einige zweifelnde Worte von Dank⸗ barkeit und Glück, drückte aber zugleich die Beſorg⸗ niß aus, ihre Eltern würden dieſes ſeltſame und überraſchende Verlangen nicht ſehr erfreut aufnehmen. Sie erwiederte, ſie habe bereits mit ihrer Mutter darüber geſprochen, und ſei überzeugt, daß ihr Va⸗ ter ſehr gerne ſeine Einwilligung geben würde. Sie wollte, meinte ſie, jedoch mich nicht zwingen, und bemühte ſich, mir begreiflich zu machen, daß es ein großes Opfer wäre, was ſie von mir fordere. Ich
Conſeience, Das eiſerne Grab. 20


