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Das eiserne Grab / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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gewünſchte Verſprechen und ſuchte voll leidenſchaft⸗ licher Beklemmung den Beweis zu führen, daß ich einzig in der Erinnerung an ſie leben könnte. Ich ſprach feurige Worte und goß in ihr Herz die Ueber⸗ zeugung, daß mein letzter Seufzer noch eine Er⸗ hebung zu ihr ſein werde.

Sie faßte meine Hand und ſprach mit großer Freude:

Jetzt laß uns glauben, ich könne noch geneſen. Ich werde ruhig ſein und Stärke haben, um zu hoffen. Was Gott über mich beſchließe, ich kann ſterben: der Tod wird uns nicht von einander ſcheiden.

Von dieſem Augenblicke an lieh Roſa mit wun⸗

derbarem Vertrauen ihr Ohr jedem Worte, das ich ſagte, um ihr Muth einzuflößen und den Gedanken an ein bevorſtehendes Ende aus ihrem Geiſte zu ver⸗ bannen.

Wir brachten noch geraume Zeit in tröſtlichem Geſpräche zu und redeten von unſerer ſchönen Kind⸗ heit und von Allem, was uns auf nnſerem Lebens⸗ wege zugelächelt hatte. Als Frau Pavelyn zu uns zurückkehrte, um uns darauf aufmerkſam zu

machen, daß die Sonne ſchon hoch ſtand und die

Hitze Roſa nachtheilig ſein könnte, war die Spur

der Thränen von meinen Wangen verſchwunden und ich fühlte mich im Gemüthe heiter genug, um Roſa's

Mutter durch Worte zu erfreuen, welche von einem tief empfundenen Vertrauen beſeelt waren.

Wir kehrten in das Haus zurück. Ich blieb den ganzen Tag auf dem Schloſſe und ſprach mit Roſa und ihren Eltern von allerlei Dingen, welche einiges

Inte mäßi

Roſa begr imm wohl denn Roſa zur triun Ande dem

Kraf als gelan gleic mir

jagte nicht blicke Vorf untet erlös gewe verd

Welt