redete, arung
u vor ck auf d des fürch⸗ ſſeres en in Gott zater⸗
twort nicht Kopf
ort; ge⸗ er⸗ blich enn, richt ube. rzig. ürde
die
der vill, fen,
297
Loos, welches mich bedroht, Leo? Ach, ſage mir, daß wenn Deine Furcht ſich verwirklichen ſollte, mein Traum zu einer Wahrheit werde: verſprich mir, über meinem Grabe zu wachen, die Erinnerung an Roſa bis zum Ende Deiner Tage lebendig zu be⸗ wahren! Laß meine Seele die Hoffnung münehmen, daß die grauſame Vergeſſenheit nie das Band bre⸗ chen wird, welches ſie an Deine Seele gekettet hat. Sage mir, daß mein Sterben, wenn es mit mir zu Ende geht, Dir keine Betrübniß verurſachen wird; daß das volle, das unerſchütterliche Vertrauen auf eine ewige, ſchöne Zukunft Dir den Muth gewähren wird, mir in jenem feierlichen Augenblick mit einem heitern Lächeln auf den Lippen Lebewohl zu ſagen, wie man von einem Freunde Abſchied nimmt, der nur auf einer glückichen und fröhlichen Reiſe vor⸗ ausgeht!“
Ich war zermalmt unter dem Schmerz und rang verzweiflungsvoll gegen den Gedanken, welchen Roſa mir beibringen wollte; und dennoch fühlte ich, daß dieſe Tobesſchwärmerei mir unwiderſtehlich in die Seele drang und ſich meines Geiſtes bemeiſterte. Der Schrecken, welchen das Andringen dieſer furcht⸗ baren Ueberzeugung mir einflößte, brachte mich zum Zittern: ich wagte nicht zu ſprechen.
Roſa flehte mit ſüßem, klagendem Tone um eine bejahende Antwort und ſagte mir, für alle ihre lan⸗ gen Schmerzen, für den tödtlichen Kampf gegen ihr Gefühl, für ihr Hinſcheiden ſelbſt begehre ſie keine Belohnung als das Gelübde, daß ſie mir ſelbſt nach ihrem Tode noch theuer bleiben werde.
So unwiderſtehlich aufgefordert, gab ich ihr das


