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Das eiserne Grab / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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r aus⸗ In dieſem Augenblicke trat der Doctor ein, wel⸗

ie, es cher ſeinen gewöhnlichen Beſuch bei der Kranken Kran⸗ machte. Er ſchien gleichfalls von der günſtigen Ver⸗

mache. änderung, welche er auf Roſa's Angeſicht entdeckte,

heitere überraſcht und nickte lächelnd mit dem Kopfe. Nach⸗ ſich ſo dem er mich als einen alten Bekannten freundlich

lauben willkommen geheißen hatte, näherte er ſich der Kran⸗

t, und ken und fühlte ihr eine Weile den Puls. Dann

nVer⸗ ſprach er mit einer gewiſſen Unruhe in der Stimme:

ehen.Welche Jagd in dem Blute! Wunderbar, dieſe

trahle neuerwachte Kraft! Laſſet uns hoffen; vielleicht gibt

eutlich ſich eine günſtige Reaction kund; aber die über⸗ ich zu mäßige Aufregung würde ihr, wenn man ſie nicht

hemmt, ſo lange es noch Zeit iſt, unfehlbar verderb⸗

altung lich werden. Fräulein Roſa iſt ſehr ermattet, wenn

d ver⸗ es auch anders ſcheint. Sie muß Ruhe haben.

otz ſei⸗ Alſo, Herr Leo, da Sie mehr Macht über Ihr Ge⸗

tich zu müth haben, ſo gehen Sie jetzt fort; und Sie, mein

Fräulein, unterbrechen ohne Betrübniß die Freude

egem uͤber das glückliche Wiederſehen bis morgen. Dann

Zim⸗ werden Sie wahrſcheinlich Stärke genug beſitzen, um

as ohne ſonderliche Ermüdung das Geſpräch wieder auf⸗

re Be⸗ zunehmen, das ich zu ſtören aus Pflicht gezwungen bin. 4

atten. Wir hatten alleſammt die Ueberzeugung, daß der

ebens⸗ Doctor uns einen klugen Rath gab, denn da nun⸗ hatten mehr unſere Aufmerkſamkeit erregt war, konnten wir

s ſich nicht verkennen, daß Roſa in einem Zuſtande un⸗

, nd gewöhnlicher Eraltation ſich befand. Meine Mutter Leich⸗ nahm die Gelegenheit wahr, mir bemerklich zu machen, 6 ihres daß mein Vater, der nach einem nahegelegenen Dorfe,

gerkeit um Holz einzukaufen, ſich begeben hätte, ohne Zweifel

jetzt nach Hauſe gekommen wäre, und daß ich ihn