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Muſeen von Paris nach Ihnen. Aber wer ſollte auch denken, daß ich Sie in einem Hauſe antreffen werde, wo ich Jedermann zu kennen glaubte? Ich habe einen Brief für Sie, einen ſehr dringenden Brief. Er kommt von einem reichen Kaufmann aus Antwerpen. Sie müſſen ihn kennen. Sein Name iſt Pavelyn. Ich weiß nicht, was er von Ihnen haben will; aber er beſchwört mich, wenn ich Sie entdecken könnte, keinen einzigen Augenblick zu ver⸗ lieren, um Ihnen den Brief zur Hand zu ſtellen. Ich habe ihm verſprochen, Nichts zu verſäumen, um ſeinen innigen Wunſch zu erfüllen. Jetzt will ich ſogleich meinen Diener, welcher unten auf mich wartet, nach Hauſe ſenden, um ſich den Brief von meinem erſten Buchhalter geben zu laſſen. Mit der Kutſche wird er gleich wieder da ſein.“
Der Bankier ging hinab, um ſeinen Vorſatz aus⸗ zuführen, und kehrte gleich darauf in das Arbeits⸗ zimmer zurück. Er betrachtete noch einmal mein Bild, rühmte jetzt im Einzelnen jedes beſondere Ver⸗ dienſt, welches er daran zu bemerken glaubte, ſprach lang mit mir über die heidniſche, die mittelalterliche und die moderne Kunſt und verſprach mir ſeinen mächtigen Schutz.
Er wurde durch die Ankunft des Dieners unter⸗ brochen, welcher ihm einen verſchloſſenen Brief über⸗ reichte. Unverweilt legte er das Papier in meine Hand.
Es war wirklich Herr Pavelyn, mein großmüthiger Wohlthäter, der meinen Namen auf den Umſchlag geſchrieben hatte. Zitternd und bleich vor ängſt⸗ licher Neugierde erbrach ich den Brief. Aber kaum


