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und da gibt es noch Kleinigkeiten, die verbeſſert werden müſſen; aber ich will mir die Verdienſte Anderer nicht anmaßen. Der Urheber des von Ihnen bewunderten Bildes, mein Herr, iſt der Jüng⸗ ling, den Sie dort an dem Zeichnentiſche ſitzen ehen.“
Und ſich gegen mich wendend, rief er mir zu:
„Kommen Sie her, mein Freund, und empfan⸗ S ſelbſt das Lob, welches Ihnen rechtmäßig gebührt.“
Ich gehorchte. Der Bankier kam mir entgegen und begann mich ſehr hoch zu preiſen und mein Werk zu rühmen. Bewegt und verlegen ſchaute ich zu Boden; aber mein Meiſter klopfte mir kräftig auf die Schulter und rief:
„Nun, Herr Leo, Sie ſtehen ja wie ein ſchüch⸗ ternes Mädchen da. Heben Sie den Kopf in die Höhe und ſchauen Sie frei vor ſich hin, wie ein Künſtler gleich Ihnen das Recht hat zu thun!“
Der Bankier griff an ſeine Stirne und murmelte:
„Herr Leo? Es wäre doch ſonderbar! Wer weiß? In der That, Meiſter, ich kenne alle Ihre Lehrlinge, aber dieſen Jüngling habe ich hier noch nicht geſehen.“
„Sie heißen alſo Leo?“ fragte er, ſich zu mir wendend.„Vergeben Sie meine Unbeſcheidenheit, ich bitte Sie. Welches iſt Ihr Vaterland? In wel⸗ cher Stadt wohnen Ihre Eltern? Wie iſt Ihr Fa⸗ milienname?“
Ich beantwortete offen ſeine Fragen.
„Wunderbar!“ ſagte er.„Ohne dieſes Bild hätte ich Sie vielleicht niemals gefunden; und doch ſuche ich ſeit vierzehn Tagen in allen Ateliers und
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