ſunken.— Dann eilte er auf mich zu, faßte mit
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Thüre meines Zimmers öffnete.— Wie mochte ſein Urtheil ausfallen?— Er erſchien wirklich und rief ſobald er mich ſah:
„Nun, mein Junge, iſt es gelungen? Hat man fleißig gearbeitet? Laß ſehen, wie Du die chriſtliche Hoffnung verſtehſt.“
Mit dieſen Worten näherte er ſich meinem Bilde; aber er fuhr betroffen zurück und blieb eine Weile, mit ſich ſelbſt ſprechend, in deſſen Betrachtung ver⸗
einem kräftigen Drucke meine Hand und ſprach mit gerührter Stimme:
„Ja, Sie ſind ein Künſtler, Sie! ein rechter Künſtler! Das Bild iſt etwas mager; ich werde es verbeſſern; doch dieß thut Nichts zur Sache, Sie haben zu viel Inſpiration und zu viel Kenntniß, um nicht mit der Zeit einen großen Namen zu gewinnen. Armer Junge, Du verlierſt hier Deine Zeit mit Holz⸗ und Steinhauen, um ein Stück Brod zu er⸗ werben! Das iſt nicht recht. Jeder nach ſeinen Ver⸗ dienſten! Ich werde Dir die Mittel verſchaffen, um Dich bekannt zu machen... Und in Erwartung deſſen verdopple ich von heute an Deinen Lohn. So lang Du noch hier bleibſt, ſollſt Du nicht mein Arbeiter, ſondern mein Freund ſein; wir wollen über die Kunſt mit einander ſprechen; ich werde meine Erfahrung beibringen, und Du die Begei⸗ ſterung Deines jungen und warmen Herzens. So werden wir Beide dabei gewinnen.“.
Ich dankte meinem edelmüthigen Meiſter mit Thränen in den Augen; aber er ließ mir keine Zeit, das was ich fühlte, auszudrücken.
den
wo


