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Das eiserne Grab / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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worin nach dem ſinnbildlichen Anker ein Abbild dert Hoffnung zu erkennen war— und forderte mich auf, es genau zu betrachten, da er meine Anſicht darüber zu vernehmen wünſche.

„Nun,“ fragte er nach einigen Augenblicken,„was halten Sie von dieſem Bilde?“

„So wie doſſelbe aufgefaßt iſt, finde ich es ausnehmend ſchön,“ war meine ſchüchterne Antwort⸗

„So wie es aufgefaßt iſt?“ wiederholte er.„Es iſt alſo mit Vorbehalt gemeint. Nun, ſprechen Sie offen, ich habe Sie nicht hieher gerufen, um mich von Ihnen loben zu hören. Es fehlt Etwas an dieſem Entwurf. Iſt er Ihnen bemerklich, ſo ſpre⸗ chen Sie es aus. Sie werden mir einen Dienſt erweiſen, denn dieſes Ding hier beginnt mich er⸗ ſchrecklich zu langweilen.“

„Mein Wiſſen iſt zu gering,“ ſtammelte ich,„um ein ſo ſchönes Werk bekriteln zu dürfen; doch be⸗ kenne ich, wenn ich es zu entwerfen aufgefordert worden wäre, hätte meine Phantaſie es mich gewiß minder gut, aber gleichwohl anders auffaſſen laſſen.“

„Aber wie würden Sie es aufgefaßt haben! Das iſt es, was ich durchaus wiſſen will!“ rie mein Meiſter ungeduldig.

Ich ſetzte ihm nun auseinander, daß meine Anſicht nach die körperliche Schönheit, wornach di Griechen geſtrebt hätten, unbezweifelt ihren Sitt und ihrer Religion entſpräche; das Ehriſtenthu aber, indem es den Körper als Stoff anſehe, i der Kunſt mehr zum Zweck habe, die Empfindunge

der unſterblichen Seele zum Ausdruck zu bringel Das Modell von dem Bilde der Hoffnung würz

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