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Indem ich dieſe letzten Worte ausſprach, floh ich hinweg. Ich ſprang wie blind auf die Straße und lief, von Verzweiflung und Angſt verfolgt, im⸗ mer vorwärts, ohne ein Bewußtſein deſſen zu haben, was ich that. Durch das erſte Thor, welches ſich vor meinem irren Blicke darbot, verließ ich Antwer⸗ pen; und als ich das Ende der Vorſtadt erreicht hatte und die weite, offene Welt vor mir ſah, ſtieß ich einen Freudenſchrei aus; mit wahnſinniger Haſt eilte ich davon, als ob jeder Schritt, der mich von der Wohnung meines Wohlthäters entfernte, das Gewicht meiner Schmach und die Abſcheulichkeit mei⸗ ner Miſſethat vermindern müßte.
XXVII.
Am erſten Tage meiner Flucht ſank ich nach acht⸗ ſtündigem Marſche in der Nähe eines Dorfes nicht weit von Brüſſel vor Erſchöpfung nieder.
Obwohl ich die von meinem Wohlthäter mir an⸗ gebotene Hülfe ausgeſchlagen hatte, war ich doch nicht ohne Geld. Ich beſaß drei Napoleonsd'or und vier oder fünf Franes in kleiner Münze.
Nach einer Ruhe von wenigen Augenblicken ging ich in das Dorf hinein und ſuchte eine Herberge; aber ſchon mit der Morgendämmerung des folgenden Tages ſetzte ich meine eilige Reiſe in der Richtung nach Frankreich fort,— denn ich glaubte in dieſem großen Lunde, mit deſſen Sprache ich wohl bekannt war, beſſer als anderswo die Mittel zu finden, um mich zu verbergen und mein bitteres Loos zu tra⸗


