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und ſchaute mich ſchweigend an. Ich konnte ſeinen entſtellten Blick nicht aushalten und ließ mich auf einen Stuhl fallen, meine Augen und meine Thrä⸗ nen in den Händen verbergend.
„Alſo das iſt mein Lohn!“ rief Herr Pavelyn mit beklemmter Stimme.„Das Kind, welches ich aus der Armuth emporgehoben, das ich als einen Sohn geliebt, das ich mit Wohlthaten überhäuft habe, das Kind war eine Schlange, die ſich in meine Familie einſchlich, um mein Leben zu vergif⸗ ten! Der Holzſchuhmachersſohn wagte nicht allein, ſeine Augen zu der Erbin meines Namens und mei⸗ nes Vermögens zu erheben, ſondern auch meine ein⸗ zige Tochter zur Theilnahme an ſeiner ſtrafbaren Liebe zu verlocken! Wahnſinniger! Hatte denn die Dank⸗ barkeit nicht Macht genug in Deinem Herzen, um
die verbrecheriſche Reigung zu erſticken? Sahſt Du nicht voraus, daß Du eine Niederträchtigkeit und Miſſethat begingeſt? Was durfteſt Du zu denken wa⸗ gen? Was durfteſt Du zu hoffen wagen? O, es iſt ein Fluch von Gott!“. Ich war todesbleich, ich zitterte, ich krümmte mich vor Verzweiflung, ſtreckte die Arme gegen Herrn Pavelyn aus und ſtammelte undeutliche Worte der; Entſchuldigung. Meine äußerſte Erregung, meine ſchreckliche Angſt und meine tödtliche Verzweiflung weckten einiges Mitleiden in dem Herzen meines Wohlthäters, denn er fuhr mit minderem Zorne fort: „Nein, wiederhole das Bekenntniß Deiner ſtraf⸗ baren Verirrung nicht, ich habe Alles gehört. Wehe, möge der Himmel es Dir einmal vergeben! Während ich Dir mit Freundſchaft begegnete und Tag und
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