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Das eiserne Grab / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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karg mit ſeinen Worten und offenbar einem Ge⸗ ſpräche ſo abgeneigt war. Ueberdieß hatte ſein An⸗ tlitz, das ich jetzt erſt ganz zu ſehen bekommen, mir durch ſeine ernſte Würde und durch unverkennbare Zeichen von Gefühl und Geiſt eine Art Reſpect eingeflößt.

Mich in die Ecke des Poſtwagens zurücklehnend, ſchloß ich die Augen; und ich träumte und machte mir in der Stille ſo vielerlei Gedanken, bis ein leichter Schlummer mich der Wirklichkeit entführte.

Die Paſſagiere nach Bodeghem! rief der Po⸗ ſtillon, indem er den Wagenſchlag öffnete.

Ich ſprang auf die Straße und bezahlte das Poſtgeld.

Der Poſtillon kletterte auf den Bock, legte die Peitſche den Pferden auf den Rücken und rief als Gruß mir zu:

Glückliche Reiſe, Herr C.! Und erzählen Sie nur nicht zu viel Mährchen von dem eiſernen Grabe!

Ganz überraſcht ſtand ich da und ſchaute dem Poſtillon nach. Wer mochte ihm den Zweck meiner Reiſe nach Bodeghem geoffenbart haben, da ich doch mit Niemand unterwegs ein Wort darüber geſpro⸗ chen hatte?

Eine Stimme, welche meinen Namen hinter mir nannte, bewog mich, den Kopf umzudrehen.

Da näherte ſich, mit dem Hute in der Hond, mit einem ſtillen Lächeln um den Mund und mit dem Alabaſterblock unter dem Arm mein ſonder⸗

barer Reiſegeſellſchafter aus dem Poſtwagen! Er mußte nach mir ausgeſtiegen ſein, ohne daß ich ihn bemerkt hatte.