„Sie iſt krank geweſen, das gute Mädchen,“ ſagte
n Lucia,„aber jezt iſt ſie wieder geneſen.“
.„Krank geweſen, Fräulein? Schwer krank?“ „Nicht gerade ſchwer, Herr Donatus. Sie dachte h immer an Sie und weinte unaufhörlich vor Kummer.
Ihr Vater will ſie mit aller Gewalt an den älteſten
ſt Sohn des Hufſchmieds verheirathen.“
„Und ſie hat ſich aus Liebe zu ihrem armen Do⸗ natus geweigert?“ rief Kwik begeiſtert aus.
t ſoll ihren Dank dafür haben, das brave Kind! Sehen Sie, Frau Roozeman, Sie mögen es glauben oder d nicht, aber müßte ich mir meine beiden Arme für ſie ei abſchneiden laſſen, ich würde ſagen: Schneidet zu, ei ſogleich!“
r Victor's Mutter ſchüttelte den Kopf mit einem
Ausdruck von Mitleid.
ik„O, Himmel!“ rief Donatus,„was bedeutet dieſer
trübe Seufzer?“
e
n„Nichts, mein Freund. Der Feldwächter von
n Natten⸗Haesdonk iſt ein halsſtarriger Mann, es iſt nicht gewiß, ob er Sie Anfangs ſehr freundlich em⸗
5 pfangen wird; aber verlieren Sie den Muth nicht,
man kann nicht wiſſen.“
Der Ton, womit dieſe Worte geſprochen wurden,
erfüllten Kwik mit ängſtlichen Ahnungen.
e in Gedanken zu Boden, ſchien im Gehen zu wanken und murmelte in ſich ſelbſt hinein:
„Es ſieht ſchön aus mit mir! Der Schmiedsſohn?
Er iſt ein ſauberer Burſche; ſein Vater hat Geld.
Wehe, wehe, es kommen Würmer in meine Käſe.
e Mußte ich darum nach dem verwünſchten Lande Kali⸗
fornien gehen?“


