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XIV. Die Heimkehr.
Das Dampfboot Soho, welches den Dienſt zwi⸗ ſchen London und Antwerpen verſah, kam ſeiner Ge⸗ wohnheit nach die Schelde heraufgefahren. Das mächtige Schiff ſpaltete die rollenden Wellen und ſchien gleich einem Siegeswagen, der von hundert unſichtbaren Roſſen gezogen wird, über den Strom hinzugleiten. Auf dem Verdeck befanden ſich viele Paſſagiere, den Blick nach der Stadt gerichtet, deren Kais und Gebäude in der Ferne vor ihrem Auge aufzutauchen begannen. Ihre Aufmerkſamkeit wurde jedoch nicht ſelten durch das ganz beſondere Beneh⸗ men von drei jungen Leuten, welche hart an dem Vorderſteven ſich befanden, abgezogen. Sie kamen wahrſcheinlich von einer weiten Reiſe her und muß⸗ ten den großen Ocean durchkreuzt haben, denn ihr Angeſicht war von der Sonnenhize tief gebräunt. Einer derſelben ſchwenkte die Arme in der Luft, oder tanzte, oder ſchrie, oder ſang in höchſtem Entzücken; die beiden Andern waren nicht minder fröhlichen Sinnes; ihr Antliz erglänzte von Begeiſterung, und in ihren Augen blinkten Thränen der Bewunderung und des Glücks.
Derjenige, welcher ſich durch ſein lebhaftes Ge⸗ bahren bemerklich gemacht hatte, ſprang plözlich zur Seite, beugte ſich ſo weit über die Gallerie vor, daß er in den Fluß zu ſtürzen drohte, und rief dann frohlockend ſeinen Genoſſen zu:


