Francisco zubrachten, beſchäftigte ſich Victor damit, eine kurze, doch getreue Erzählung ihrer Schickſale in Kalifornien abzufaſſen. Er fügte noch einen Brief für ſeine Mutter bei und theilte ihr mit, duß er und ſeine beiden Freunde ſich zwei oder drei Tage in London aufzuhalten gedächten, um ſich mit neuem Weißzeug und neuen Kleidern zu verſehen, und dieſe Zeit wahrnehmen würden, um ihnen die genaue Stunde ihrer Ankunft in der Vaterſtadt zu melden.
Jan Ereps ſchrieb gleichfalls einen Brief an ſei⸗ nen Vater; Donatus krizelte einige Worte für den Feldwächter und für Aennchen nieder. Dieſe ſämmt⸗ lichen Berichte wurden der amerikaniſchen Poſt an⸗ vertraut, welche über die Landenge von Panama und mit Dampfſchiffen nach New⸗York und von da nach Europa geht.
An dem beſtimmten Tage, als das Schiff den Anker lichtete und die Segel bereits unter dem Druck einer günſtigen Kühlte ſich blähten, umarmten ſie der Reihe nach noch einmal ihren edelmüthigen Freund John Miller und vergoſſen Thränen der Dankbarkeit an ſeinem Herzen. Lang erklang noch ihr herzliches Lebewohl, während ſie ihren Retter ſich in einem Boote entfernen ſahen.
Das Schiff, von Strömung und Wind begünſtigt, gelangte ſchnell durch die goldene Pforte; und die flämiſchen Freunde ließen ihr ſchallendes Hurra über das Weltmeer ertönen, deſſen Gewäſſer auch die Küſten von ihrem theuren Belgien beſpülen.


