Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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O, Herr Victor, Herr Jan, ich zittere vor Er⸗ regung wie Eſpenlaub. Sehen Sie dort an der Brücke einen Mann, mit einem Tſchako, es iſt der Feldhüter, der Vater von meinem Aennchen! O, lie⸗ ber Gott, er iſt nicht mehr böſe auf mich, wie würde er ſonſt von Natten⸗Haesdonk herkommen, um auf das Dampfboot zu warten und mir die Hand zu drücken? Und ſehe ich nicht ein Mädchen, ein Bauern⸗ mädchen neben ihm? Es iſt mein gutes Aennchen ſelbſt! Hurra, hurra!

Seine Kameraden ſchauten nach der bezeichneten Stelle; aber ſie waren der Meinung, Kwik müſſe ſicherlich ſich getäuſcht haben, da das Schiff noch all⸗ zuweit von der Stadt entfernt wäre, als daß man die Leute, welche ſich auf dem Kai befänden, erkennen konnte.

Donatus hielt jedoch mit klopfendem Herzen und ſtrahlendem Angeſicht den Blick auf das Werf ge⸗ richtet. Nach einer kleinen Weile entſchlüpfte ihm ein Schmerzensruf und er ſchlug ſich ſelbſt heftig vor die Stirne.

Nun, mein guter Donatus, was betrübt Dich? fragte Victor verwundert.

Es iſt bei Gott ein Soldat, den ich ſah, ant⸗ wortete Kwik ſeufzend,und die Frau, die ich für mein Aennchen nahm, iſt ein Fiſchweib mit zwei Körben an den Armen! Was war es auch für ein dummer Einfall von mir, zu glauben, der Feldwächter von Natten⸗Haesdonk werde nach Antwerpen kommen, um mich zu begrüßen?

Das kannſt Du nicht wiſſen, Donatus. Er hat

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