Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Das Zelt, in welches ſie traten, war überfüllt

von Leuten, die alle aufrecht ſtanden und das Glas in der Hand hielten; denn es war hier kein einzi⸗ ger Sizplaz. Auch verließen die Flamänder, ſobald ſie ihren Grog getrunken und vier Dollars bezahlt hatten, dieſen Ort, denn es eckelte ihnen vor den rohen Geſprächen, die man hörte, vor den Trunken⸗ bolden, die man hin⸗ und hertaumeln ſah, und vor dem dicken Tabaksqualm, der ihnen das Athemholen faſt unmöglich machte.

Kommen Sie jezt, meine Herren, ſprach der Brüſſeler,wir haben genug geſehen, und wir dür⸗ fen nicht vergeſſen, daß unſere Freunde dort oben auf dem Berge auch wohl gern in das Thal und in die Stores gehen möchten. Wir beſizen noch ſechs Dollars, davon wollen wir Creps und dem Oſtender zwei geben, daß ſie auch einen Grog trinken können. Die andern wollen wir für alle Fälle aufbe⸗ wahren.

Er blieb jedoch vor einem großen Zelte ſtehen, das mit Leuten überfüllt war, und worin man einen heſtigen Lärm ſchallender Stimmen vernahm, als wäre ein Streit ausgebrochen.

Was verkauft man da drinnen? fragte der Baron.

Es iſt ein Spielhaus, antwortete Pardoes, ſich in Gedanken die Stirne reibend.

Ach, ich bemerke es wohl! ſagte Roozeman. Seht den Unglücklichen, welcher dort herauskommt! Er iſt bleich, wie der Tod, der Schaum ſteht ihm vor dem Munde, er rauft ſich die Haare aus. Armer Menſch, er hat vielleicht in einer Stunde das

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